Was bedeutet eine Grundschuld?

Wer einen Immobilienkredit oder eine Hypothek aufnimmt, gibt der Bank freie Grundschulden als Sicherheit. Hierzu erfolgt nach Vertragsabschluss und notarieller Beurkundung eine Grundschuldbestellung der Bank. Eine Grundschuldbestellung erfolgt durch die Bank, bevor ein Kredit an den Antragsteller ausbezahlt wird. Erst nach Eintragungsnachricht über die Grundschulden erfolgt die Valutierung.


Bei Krediten und Finanzierungen, die zum Erwerb von Immobilieneigentum dienen, werden meist günstigere Zinsen angeboten als bei Ratenkrediten. Der Grund hierfür ist die hohe Sicherheit, die die Bank von Ihnen in Form einer Grundschuld erhält.

Die Bestellung der Grundschulden erfolgt über den Notar und das Grundbuchamt

Bei Abschluss des Kreditvertrages steht bereits fest, wie hoch Grundschulden auf Ihrem Objekt eingetragen werden. Hierzu unterzeichnen Sie eine Grundschuldbestellung für die finanzierende Bank, die direkt an das Grundbuchamt übersandt wird. Das Grundbuchamt nimmt nun die Eintragung der vereinbarten Grundschulden im Grundbuch Ihres Objektes vor.

Kredite ohne Schufa mit Grundschulden als Sicherheit

Beim Kredit ohne Schufa ist die Chance auf eine Kreditgenehmigung bedeutend höher, wenn der Bank freie Grundschulden als Sicherheit angeboten werden können. Hier kann es sogar möglich sein, dass mit der B-Schufa gearbeitet werden kann, bei der kein Eintrag über das neue Darlehen in die Schufa erfolgt.

Nach Eintragungsnachricht erfolgt erst die Valutierung des Grundschulddarlehens

Erhält die Bank die Eintragungsnachricht, die auch Ihnen als Kreditnehmer vom Grundbuchamt zugeht, kann das Darlehen ausbezahlt werden. Hier kommt es auf die jeweilige Vereinbarung an, die getroffen wurde. So kann der Kredit direkt an verschiedene Banken überwiesen werden, die noch offene Salden und Grundschulden auf dem Objekt haben oder die Valutierung erfolgt direkt an den Verkäufer der Immobilie.