Sollzins vs. Effektivzins

Wer Angebote zu einem Immobilienkredit anfragt, wird immer wieder diese beiden Zahlen bemerken. Sie spielen eine wichtige Rolle. Die Unterschiede haben wir einmal nachträglich zusammengefasst. Der Sollzins ist hierbei auch als Nominalzins geläufig. Er gibt an, wie viel an Prozent von dem Immobiliendarlehen an die Bank gehen.

Beträgt der Sollzins zum Beispiel 2 Prozent, wären das bei einer Kreditsumme von 100.000 Euro 2.000 Euro jährlich oder 166 Euro im Monat. Dazu im Gegensatz steht der Effektivzins, der heute in Deutschland bei jedem Finanzierungsangebot angegeben werden muss. Der Effektivzins ist die wichtigste Größe, um einen Immobilienkredit beurteilen zu können.

Bei diesem Zinssatz werden alle Gesamtkosten für den Kredit zusammengefasst.

Enthalten sind somit auch alle Aufwendungen, die für den Abschluss und die Gebühren angefallen sind und noch während der Laufzeit anfallen werden. Damit ist der Effektivzins immer höher als der Sollzins und die eigentliche wichtige Größe, um einen Kredit vergleichen zu können.