Prepaid - Kreditkarte ohne Schufa

Kreditkarten werden von Banken lediglich ohne Schufa (keine Abfrage und ohne Eintrag) angeboten, wenn es sich um Prepaid-Kreditkarten handelt oder man in Höhe des vereinbarten Verfügungsrahmens verwertbare Sicherheiten hinterlegt.


Visa & Mastercard zum Aufladen oder mit Verfügungsrahmen✓




Kreditkarten werden von Banken lediglich ohne Schufa angeboten, wenn es sich um Prepaid-Karten handelt, welche keinen Kreditrahmen bieten.


Wie funktionieren Kreditkarten und was ist eine schufafreie Prepaid-Kreditkarte?

Eine Kreditkarte ist ein akzeptiertes Zahlungsmittel, mit dem man online oder in Ladengeschäften Zahlungen leisten kann. In der Regel werden diese Zahlungen dem Kreditkartenkonto belastet und durch die Bank innerhalb von einigen Wochen (ca. 6 Wochen) dem angegebenen Girokonto wieder belastet. Somit erklärt sich das Wort Kreditkarte, denn man erhält von der herausgebenden Bank einen Kurzzeitkredit, der in 1 Summe wieder von Ihnen per Lastschrift eingezogen wird.

Die Prepaid-Kreditkarte ist eigentlich keine echte Kreditkarte, kann aber äußerlich meist nicht von einer richtigen Kreditkarte unterschieden werden, es sei denn, sie wäre nicht erhaben gedruckt. Erhaben bedeutet hier, dass die Schriften und Zahlen leicht herausstehen. Bei der Prepaidkarte handelt es sich meist um ebene Karten, auf denen die Schrift nicht eingestanzt ist, sondern lediglich per Druckverfahren aufgebracht werden.

Des Weiteren verfügt eine Prepaid-Kreditkarte über keinerlei Kreditrahmen. Hier muss der verfügbare Betrag zuvor auf das Konto eingezahlt werden, um danach wieder darüber verfügen zu können.


Wer ohne Schufa eine Kreditkarte beantragt, muss auf Prepaid zurückgreifen oder verfügbares Geld als Sicherheiten abtreten.

Auch bei einer normalen Kreditkarte erfolgt durch die jeweilige Bank eine Bonitätsprüfung wie auch bei einem Ratenkredit. Sind negative Merkmale in Ihrer Schufa vermerkt, wird das Kreditinstitut die Herausgabe einer Kreditkarte ablehnen, wie sie auch bei Ratenkrediten ablehnt.

 

Hier bleibt jedoch die Möglichkeit, eine Prepaid Kreditkarte ohne Schufa zu beantragen. Wer ohne Schufa eine Kreditkarte beantragt, muss auf Prepaid zurückgreifen oder verfügbares Geld als Sicherheiten abtreten, um eine echte Kreditkarte mit erhabenem Datendruck von einer Bank zu bekommen. Der beste Ansprechpartner ist hier eigentlich die eigene Hausbank.

 

Die Landesbank Berlin ist z. B. ein Kreditinstitut, das solche Karten anbietet. Die Abwicklung erfolgt zügig und nach Einzahlung des Wunschbetrages kann man per Pin an Geldautomaten verfügen oder in Ladengeschäften Waren einkaufen. Verfügt kann über lediglich den einbezahlten Betrag.

 

Diese Prepaid Kreditkarte wird nicht an die Schufa gemeldet, da es sich nicht um einen gewährten Kreditrahmen handelt, sondern lediglich um ein Zwischenkonto, über das man Zahlungen leisten kann.

Die Visa/Eurocard (Master) mit erhabenem Aufdruck und bis 5.000,- Verfügungsrahmen ist möglich, wenn das Geld in Höhe des Rahmens als Sicherheit hinterlegt und an die Bank abgetreten wird.

Wenn man mit einer Prepaid-Kreditkarte nicht zufrieden ist und eine erhabene Kreditkarte möchte, (Der Unterschied ist, dass die Prepaidkarte meist flach ist mit einem Aufdruck und bei echten Kreditkarten alle Angaben hervorstehend gestanzt sind.) kann man dies ebenfalls über die DKS beantragen. Eine Visa- oder Eurocard (Master) mit erhabenem Aufdruck und bis 5.000,- Verfügungsrahmen ist hier ebenfalls möglich, wenn das Geld in Höhe des Rahmens als Sicherheit hinterlegt und an die Bank abgetreten werden kann..

 

Voraussetzung ist allerdings, dass in Höhe des Kreditrahmens Bargeld als Sicherheit, z.B. durch ein abgetretenes Sparbuch, bei der herausgebenden Bank hinterlegt ist. Zwar muss man Sicherheiten hinterlegen aber von Vorteil ist wiederum, dass man wieder flexibel beim Bezahlen von Waren aus dem Internet oder auch im Ausland ist und auch die Option hat, mit der PIN (Geheimnummer) direkt an Geldautomaten abzuheben (Im Ausland in Landeswährung). 


Das Ausfallrisiko bei Nichtrückzahlung des monatlichen Kartensaldos trägt ohne Kreditsicherheit immer die herausgebende Bank

Eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen erhält man in den seltensten Fällen direkt von der Kreditkartengesellschaft wie z. B. Visa. Die Kreditkartengesellschaften stellen der herausgebenden Bank lediglich die Abwicklung zur Verfügung und die Überwachung der Zahlungen. Die Haftung liegt immer bei der Bank, die Ihnen die Kreditkarte gibt. Dies kann auch Ihre Hausbank sein.


Worauf muss man bei Prepaid Kreditkarten achten?

Es gibt einige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten. Hierbei geht es zunächst um die Akzeptanz. Am Markt gibt es eine große Anzahl von In- und ausländischen Produkten, die dazu angeboten werden. Doch nicht jede dieser Prepaid Kreditkarten ist wirklich weltweit einsetzbar. Einige werden mit erhaben gedruckten Daten auf der Oberfläche ausgeliefert (mittlerweile etwa 45 Prozent aller Angebote), andere ohne. Wichtig ist hierbei, vor allem auf einen großen Anbieter zu setzen, der ermöglicht, das die Karte tatsächlich weltweit –also in jedem Land nutzbar ist. Der reine Aufdruck Master Card oder Visa reichen dafür nicht aus, garantieren zwar eine weltweite Nutzung, ob das aber am Ende möglich ist, hängt vom Kartenherausgeber ab. Hier macht es Sinn, im Internet nach Bewertungen und Kommentaren zu suchen.


Warum sich eine Prepaid Kreditkarte lohnt

Eine Prepaid Kreditkarte lohnt sich nicht nur bei finanziellen Problemen oder dann, wenn bereits Einträge in der Schufa bestehen. Die Karte bietet auch Sicherheit. Die Onlinekriminalität nimmt seit Jahren drastisch zu. Viele Bankautomaten werden gekapert und andere Gefahren lauern. Im Ausland wird in den Restaurants die Karte oftmals ohne dass der Gast es bemerkt, kopiert. Wer also regelmäßig eine normale Kreditkarte nutzt, wird zwangsläufig einmal zum Betrugsopfer. Eine Prepaid Kreditkarte hingegen kann schützen. Der Vorteil: Sie ist extern vom normalen Konto. Sie laden also nur den Betrag auf, den Sie zum Beispiel bei der Arbeit in der Woche für Essen und Kleinigkeiten benötigen. Wird die Karte gestohlen oder am Automaten ausgespäht, lässt sich der Schaden auf diesen Betrag begrenzen.

 

Das gleiche gilt für alle, die Online-Einkäufe tätigen. Nutzen Sie dafür niemals die normale Kreditkarte! Beinahe jeder Onlinehändler und jeder große Internetkonzern wurde schon einmal gehackt. Dass dabei persönliche Daten, wie Kreditkarteninformationen, ebenfalls an Dritte gelangt sind, wird meistens nur dann bekannt, wenn sich dieser Vorfall nicht vermeiden lässt. Oft sind dann schon Jahre vergangen und ihre Kreditkarte wurde dabei im Internet an düstere Personen mehrmals verkauft. Damit der Schaden sich eingrenzen lässt, sollte immer nur eine Prepaid Kreditkarte genutzt werden, wobei das Guthaben begrenzt ist. Die Frage ist bei einer Kreditkarte nicht, ob ein Betrüger an Ihre Karte gelangt, sondern immer nur, wann es passiert. Schutz bietet dann einzig und alleine eine Prepaid Karte. Richtige Sicherheit gibt es aber nie, immer nur die Möglichkeit, den eigenen Schaden zu begrenzen. Die Banken werden sich immer darauf berufen, dass der Kunde die Karte fahrlässig genutzt hat. Selbst die Polizeibehörden raten vermehrt dazu, nur aufladbare Karten zu verwenden.


Für Onlineeinkäufe

Wer rein eine Prepaid Kreditkarte für den Onlineeinkauf sucht, kann auch eine virtuelle Karte kaufen. Dabei bekommt der Antragsteller praktisch nur ein Bild einer Karte übersandt mit der Kreditkartennummer und der Sicherheitsnummer. Diese virtuelle Kreditkarte kann ganz normal aufgeladen und im Internet für jeden beliebigen Einkauf genutzt werden.