Wer vergibt in Deutschland Kredite?

Ein Kredit ist die Geldvergabe an Personen oder Gesellschaften von Banken. Der Kredit soll dem Kreditnehmer die Möglichkeit geben, Ausgaben, die er tätigen muss oder Einkäufe, die eine Gesellschaft vorfinanzieren muss, durch den Kredit der Bank abzudecken. Als Beispiel: Ein Unternehmen kauft Ware, die es wieder verkauft. Dieser Verkauf der Ware ist ein normaler Geldumlauf des Unternehmens und wird durch einen Kredit finanziert und nach Geldeingang der verkauften Ware an die Bank zurück bezahlt.


Die Privatperson erhält den Kredit zum Beispiel, um Anschaffungen zu finanzieren, für die der benötigte Betrag im Moment nicht vorhanden ist, jedoch die Bonität der Privatperson eine Vorfinanzierung zulässt.

 

Wir unterscheiden zwischen dem Privatkredit und dem Bankkredit. Ein Privatkredit wird unter Privatpersonen vereinbart und vergeben. Hier bedarf es keinerlei Kreditverträge, da unter Privatpersonen Zinsen offiziell nicht zugelassen sind.


Der Bankkredit wird von Banken und Sparkassen vergeben und hier werden Kreditzinsen festgelegt, die zu dem geschöpften Geld zusätzlich an den Kreditgeber, nämlich die Bank zurückbezahlt werden müssen.


Hier wird aus der Gesamtkreditsumme, der Laufzeit des Kredites und der überschüssigen Liquidität des Kreditnehmers eine monatliche Rate errechnet, die anhand des monatlichen Geldüberschusses dem Kreditnehmer immernoch genügend Liquidität lässt.


Kreditgeber sind im Falle des Privatkredits Privatpersonen und im Falle des Bankkredits entweder Versicherungen, Banken, Sparkassen etc.


Die Möglichkeiten der Kreditvergabe sind Bankdarlehen, die als Ratenkredit vergeben werden. In der Regel vergeben diese Kredite Banken an Privatpersonen für Anschaffungen des täglichen Bedarfs. Als Sicherheiten werden hier lediglich das Einkommen des Kreditnehmers genommen oder bei einem Fahrzeugkredit zum Beispiel auch der KFZ-Brief als Sicherheit für den Kredit.


Kreditvergaben durch Internetbanken

Durch Personaleinsparungen in Bankhäusern kommen immer mehr Kredite zur Auszahlung, die online vergeben werden. Diese Internetbanken sind entweder Vermittlerbanken oder unter großen Bankhäusern gegründete Banken, die kein Schaltergeschäft betreiben sondern die Abwicklung vollständig online erfolgt. Meist sind hier Vermittler angeschlossen, die die Anfragen von Ihren Portalen mit diesen Banken abwickeln.


Mögliche Kreditinstitute

Kreditinstitute können verschiedene Häuser sein. Hier sprechen wir von Banken wie Sparkassen, Volksbanken, die flächendeckend über Deutschland verteilt sind und auch den größten Teil der Kreditinstitute ausmachen. Banken wie Commerzbank, Dresdner Bank, Deutsche Bank, folgen. Natürlich sind auch hier die Internetbanken im Kommen und vergeben Online Kredite.
Da Versicherungen über hohe Liquidität verfügen, werden auch von dort Kredite vergeben. Hier kann es sich um Immobilienfinanzierungen handeln, die durch Grundschulden besichert werden oder auch Beamtendarlehen, die oft über Versicherungen gewährt werden, da mit sehr langen Laufzeiten gearbeitet werden kann.


Grundsätzlich zu unterscheiden sind Privatkredite und Bankkredite. Beim Privatkredit gibt eine Privatperson meist einer anderen Privatperson oder Firma einen Kredit, wobei im Gegensatz zum Bankkredit keine Geldschöpfung stattfindet. Beim Privatkredit verzichtet also die Kredit gebende Person auf das als Kredit gewährte Geld und kann als Entschädigung für den Liquiditätsverzicht und das eingegangene Risiko die Zahlung von Zinsen verlangen. Eine Bank, die Kredit gibt, schöpft durch die Kreditvergabe stets zusätzliches Geld und leistet demnach keinen Verzicht. Dennoch fordern Banken mit den gleichen Begründungen (Verzicht auf Liquidität, Risikoprämie) ebenfalls die Zahlung von Kreditzinsen, wobei das Ausfallrisiko/Insolvenzrisiko des Kreditnehmers für die Bank mit steigenden Kreditzinsen ebenfalls steigt. Auch bei der Barauszahlung eines Bankkredites erleidet eine Geschäftsbank i. d. R. keinen Liquiditätsverlust, da bei der Kreditvergabe entstehende Forderungen häufig notenbankfähig sind und bei der Zentralbank in Zentralbank- und Bargeld getauscht werden können.

Eine der häufigsten Formen von Krediten ist das Darlehen. Ein Darlehen ist die vertraglich gebundene Gebrauchsüberlassung von Geld oder Waren (Sachdarlehen) durch den Darlehensgeber (Dargeber) an den Darlehensnehmer durch Übereignung der Banknoten, Münzen oder Waren oder die Abtretung sonstiger Gegenstände. Meist wird zwischen den Parteien eine feste Tilgungsvereinbarung getroffen.

In Ermangelung einer solchen wird die Rückzahlung der Darlehensvaluta nebst Zinsen fällig, wenn das Darlehen durch eine der Parteien gekündigt wurde. Die Darlehensvaluta wird meist auf einem Sonderkonto des Kreditnehmers verbucht und bei Auszahlung auf dem laufenden Konto gutgeschrieben. Bei annuitätischen Darlehen beinhaltet die Rate neben Zins- auch einen Tilgungsanteil, der im Laufe der Tilgung anteilig steigt.

Barkredite werden durch eine Kreditlinie auf laufendem Konto oder einem separaten Konto eingeräumt (z. B. Dispositionskredite, Wertpapierkredite). Die Kreditlinie wird meist befristet für einen bestimmten Zeitraum gewährt, kann während der Laufzeit jedoch in schwankender Höhe durch entsprechende Zahlungsvorgänge in Anspruch genommen werden. Es gibt außer der Gesamtbefristung keine konkreten Rückführungsvereinbarungen. Neben Zinsen für die Inanspruchnahme wird teilweise für den nicht in Anspruch genommenen Kreditteil eine als Kreditprovision oder Bereitstellungszinsen bezeichnete zeitabhängige Vergütung in Rechnung gestellt. Der Barkredit ist meist als revolvierender Kredit ausgestaltet; dies erlaubt, selbst bei kurzzeitiger Rückführung wieder bis zur vollen Höhe der eingeräumten Kreditlinie den Kredit erneut in Anspruch zu nehmen.

Rechtlich sind beide Formen der Geldleihe Darlehen. Als Kreditleihe werden Avalkredite, Akkreditiv- und Akzeptkredite bezeichnet. Hier stellt die Bank mit ihrer eigenen Kreditwürdigkeit Geld zur Verfügung, da derartige Geschäfte die Einschaltung einer Bank erfordern.

Kreditrahmenvereinbarungen können nach den (meist betrieblichen) Erfordernissen des Kreditnehmers als Barkredit oder teilweise als Aval-, in Form von Akkreditiven, Darlehen oder als Wechselkredit in Anspruch genommen werden.[1]

Die Stadt oder Gemeinde erwirtschaftet Gewerbesteuer, die eigentlich ausreichen sollte, jedoch dies nicht immer tut. Hier kann auch eine öffentliche Hand Kredit bekommen und diesen in der Regel langfristig zurückzahlen. Oft sind Städte überschuldet, werden jedoch von Bürgschaften des Staates gestützt.

Kredite für Firmenkunden

Kredite für Firmenkunden werden gewährt, wenn die Bank anhand der monatlichen Umsätze abschätzen kann, dass die Rückzahlung gesichert ist. Solche Kredite werden in der Regel ausschließlich von der Hausbank gewährt, da nur diese das Unternehmen wirklich einschätzen kann und die Bonität bewerten kann.