Was bedeutet das Wort Beleihungswert?

Der Beleihungswert bei Immobiliendarlehen ist der Betrag, den eine Bank als Sicheheit aus einem Beleihungsobjekt akzeptiert. und hierfür einen Kredit gewährt.


Wie berechnet man Beleihungswerte von Immobilien für die Bank?

Wenn man eine Immobilie finanzieren möchte, spielen für die Bank bei der Berechnung von einem Beleihungswert verschiedene Faktoren eine Rolle:

 

- Ist das monatliche Einkommen des Antragstellers ausreichend?

- Hat die Immobilie auch den Wert, den man bezahlt?

- Sind für die Bank ausreichend Kreditsicherheiten vorhanden?


Spielt das monatliche Einkommen bei der Festsetzung des Beleihungswertes eine Rolle

Das Einkommen steht meist fest, wogegen der Beleihungswert eines Objektes erst ermittelt werden muss. Hier besteht die Möglichkeit, selbst einen vereidigten Gutachter zu beauftragen, der die Immobilie bewertet oder die Bank schickt einen hausinternen Immobiliengutachter vor Ort, um den Verkehrswert zu bestimmen.


Die Bank kann den Beleihungswert höher ansetzen, wenn das monatliche Einkommen dementsprechend hoch ist, da der Fehlbetrag aus dem fehlenden Beleihungswertes auf die Bonität umgelegt werden kann.


Wie hoch Banken bei Immobilienkrediten den Grundbesitz beleihen

Vom Verkehrswert beleihen Banken meist 80%. Beispiel: Sie wollen ein Haus für 200.000,- Euro kaufen. 200.000,- EUR ensprechen dem Verkehrswert. Hiervon 80% entsprechen 160.000,-, die die Bank nun als Beleihungswert ansieht und somit auch als Kreditsumme gewährt. Über diesen Beleihungswert trägt die jeweilige Bank nun vor Herausgabe des Darlehens eine Grundschuld auf der Immobilie ein, die als Sicherheit dient.